Mit der sicheren Kleinsteuerung PNOZmulti setzen Unternehmen auf ein sicheres und zukunftsfähiges Steuerungssystem, das die Anforderungen des Cyber Resilience Acts (CRA) und der EU‑Maschinenverordnung (MVO 2023/1230) bereits heute berücksichtigt. Die sicheren Kleinsteuerungen unterstützen Anwender zuverlässig dabei, Maschinen nicht nur funktional sicher, sondern auch cyberresilient zu gestalten – der entscheidende Faktor für die CE‑Konformität der Zukunft.
Safety isolieren und Risiko minimieren
Die Kleinsteuerung PNOZmulti 2 ermöglicht bereits jetzt die Netzwerksegmentierung für CE‑Konformität unter Berücksichtigung bekannter CRA‑ und MVO‑Security‑Anforderungen
Zukunftssichere Segmentierung – heute verfügbar, morgen verpflichtend
Cyberresiliente Maschinenarchitektur durch die Trennung von Safety‑ und Standard‑Steuerung
Dank integrierter Security‑Funktionen wie Benutzerverwaltung, Authentifizierung und definierten Passwort‑Richtlinien schützt das PNOZmulti sicherheitsrelevante Konfigurationen vor unberechtigten Eingriffen oder Manipulation. Diese Maßnahmen schaffen Transparenz und ermöglichen die Nachweiserbringung, wie sie im Rahmen der Regulatorik zunehmend gefordert wird.
Ein wesentlicher Vorteil ist die klare Trennung von Safety‑ und Standard‑Steuerung. Durch diese Segmentierung steigt die Robustheit des Gesamtsystems, während das Exposure Level des Safety-Systems sinkt – und damit auch der Aufwand für zusätzliche Security-Maßnahmen.
Safety‑Programme lassen sich so besonders wirksam vor Korrumpierung schützen, was die MVO ausdrücklich fordert. Wo dies sinnvoll ist, kann sogar eine vollständige galvanische Trennung („Air Gap“) realisiert werden.
Alle Basisgeräte PNOZmulti 2 orientieren sich bereits jetzt an den Forderungen des Cyber Resilience Acts und der neuen Maschinenverordnung.
Betriebsartenwahl- und Zugangsberechtigungssystem PITmode | Safety und Security Funktionen in einem System
In Kombination mit dem Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) von Pilz lassen sich Zonenkonzepte gemäß IEC 62443 nachweislich umsetzen. So können Übergänge zwischen Netzwerkzonen – sogenannte Conduits – technisch abgesichert und dokumentiert werden. Das erleichtert Betreibern und Herstellern die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen ebenso wie die Auditierung.
Wartungsprozesse bleiben dennoch einfach: Zugriffe können sicher im Schaltschrank oder komfortabel über abschaltbare Ports realisiert werden.
Identification and Access Management Safety & Security in einem System
Ihr Vorteil
Das Ergebnis: die sichere Kleinsteuerung PNOZmulti vereint funktionale Sicherheit und Industrial Security in einem System. Es unterstützt Hersteller und Betreiber maßgeblich bei der Erfüllung aktueller und zukünftiger regulatorischer Anforderungen – und schafft eine sichere Grundlage für die vernetzte Produktion von morgen.
- bereits unter Berücksichtigung bekannter CRA‑ und MVO‑Security‑Anforderungen konzipiert
- Integrierte Benutzerverwaltung und Authentifizierung schützen vor unberechtigtem Zugriff
- Passwort‑Richtlinien unterstützen den regulatorisch geforderten Schutz vor Korrumpierung
- Nachweisführung von Änderungen gemäß MVO (rechtmäßige/unrechtmäßige Eingriffe) möglich
- Klare Trennung zwischen Safety‑ und Standard‑Steuerung reduziert Angriffsfläche und Risiko
- Segmentierung senkt das Exposure Level (EL) gemäß prEN 50742 und verringert Security‑Aufwand
- Air‑Gap‑Option ermöglicht maximalen Schutz sicherheitsgerichteter Funktionen
- Unterstützt Zonenkonzepte nach IEC 62443 (Security‑Zonen & Conduits)
- Ideale Ergänzung durch das Industrial Access Management zur Absicherung von Wartungspunkten und Netzwerkübergängen
- Planbare und auditfähige Lösung dank Security by Design und klarer Rollen-/Zugriffskonzepte
- Stärkt sowohl Safety als auch Security – zwei zentrale Schutzziele der neuen Regulatorik
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